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Area 4: Wasser im Kraftwerks- und Tunnelbau: Diese Area entspricht dem Netzknoten 4, wobei der Energiegewinnung durch Wasserkraft aufgrund der gesellschaftspolitischen Entwicklung eine stärkere Bedeutung als bisher zukommen wird (4 Projekte).
Geplante Projekte:
Projekt 4.1: Versinterungen in Tunneldränagen – Fallstudien und Modellierungen
Ziel dieses Projektes ist es Prognosen für die Versinterung von Tunneldrainagen an Hand von Fallstudien zu erstellen und Modellierungsansätze für eine Reduzierung der Auflösungen und Abscheidungen zu entwickeln.
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Dipl. Min. Martin Dietzel
Projekt 4.2: Quellschutz und bauliche Eingriffe in Karstgebieten
Das Weizer Bergland wurde bereits im laufenden Netzwerk als Karstgebiet in einem Mittelgebirge mit starkem Gefährdungspotential identifiziert. Graslandwirtschaft und Viehzucht, Landnutzung durch Steinbrüche und eine geplante Tunneltrasse für den Straßenverkehr stehen in kritischem Gegensatz zur Trinkwasserversorgung aus Karstquellen.Dies ist auch der Grund, warum das Weizer Bergland seinerzeit in den Karstblock verwiesen wurde und das ist auch der heutige Grund, warum man mit diesem Projekt in das Phasing-out geht. Die starke Verkarstung, die Nutzung von Karstquellen für die Trinkwasserversorgung von Weiz und die immanente Belastung der Wasserqualität durch hohe Gefährdungspotentiale von der Oberfläche her macht dieses Gebiet auch im Phasing-out zu einem Studienobjekt für Forschung und Wasserwirtschaft.
Projektleiter: Dr. Ralf Benischke
Projekt 4.3: Optimierung der Kraftwerksnutzung im Hochgebirge
Das geplante Phasing out Projekt soll eine Weiterführung der Forschungsarbeit zum Thema „Entlandung von Speichern und Stauräumen“ (Spülungen, Baggerungen, usw.) darstellen. Es sollen die Auswirkungen von Spülungen auf die unterliegenden Gewässerabschnitte im Hinblick auf
einer detaillierten Betrachtung unterzogen werden.
Projektleiter: DI Dr. Josef Schneider
Projekt 4.4: Software für hydraulisch wirksame Störungen
Ziel dieses Projektes ist es, eine Software zu entwickeln, die im Tunnelvortrieb eingesetzt, eine vollständige Dokumentation der angetroffenen, vor allem hydrogeologischen Verhältnisse ermöglicht und damit den Grundstein für eine zuverlässige Prognose von hydraulisch relevanten Störungen erlaubt. Ein Synergieeffekt ergibt sich durch den Einsatz der Software in weiterführenden Modellprogrammen wie z.B in der Software „Fracture“, die als hydrogeologisches Prognoseinstrument für Vorhersagen im Bereich des Tunnelbaus genutzt wird.
Projektleiter: Ass.-Prof. Dr. Kurt Klima
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