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Wasserverband Unteres Lafnitztal

In den Jahren 1973 bis 1978 fand die Errichtung der ersten 8 Brunnen auf dem Brunnenfeld in Heiligenkreuz i.L., eines Hochbehälters in Heiligenkreuz, von Transportleitungen zwischen Heiligenkreuz und Güssing und die Errichtung von Versorgungsleitungen in Heiligenkreuz i.L., Kleinmürbisch, Großmürbisch, Inzenhof, Tschanigraben, Neustift b.G. und in Güssing statt.
In den Jahren 1981 bis 1991 erfolgte der Ausbau der Wasserversorgung durch den Bau des Wasserwerkes Heiligenkreuz mit einer Leistung von 20 l/s (Inbetriebnahme 1988), die Errichtung von 6 weiteren Brunnen (1989), die Errichtung von Transportleitungen von Güssing und Urbersdorf, die Errichtung des Ortsnetzes Urbersdorf und den Bau des Wasserwerkes Krottendorf mit einer Leistung von 5 l/s (Inbetriebnahme 1991). Am 4. März 1988 wurde mit der damaligen Güssinger Mineralwasser GmbH ein Liefervertrag abgeschlossen.
Die Gemeindetrennung der damaligen Großgemeinde Neustift bei Güssing in die Gemeinden Neustift b.G., Inzenhof, Tschanigraben, Großmürbisch und Kleinmürbisch im Jahr 1994 hatte zur Folge, dass um diese neu entstandenen Gemeinden die Mitgliederzahl des Wasserverbandes erweitert wurde. Am 14. November 1994 wurde der Abschluss eines Liefervertrages mit dem Wasserverband Unteres Raabtal mit Sitz in der Stadtgemeinde Jennersdorf beschlossen.
Im Jahr 1996 erfolgte die Erweiterung des Wasserverbandes Unteres Lafnitztal um die neuen Mitgliedsgemeinden Eltendorf, Kukmirn, Gerersdorf-Sulz, Heiligenbrunn, Königsdorf, Rudersdorf und Tobaj.
In den Jahren 1996 bis 2000 erfolgte der Ausbau des Wasserwerkes Heiligenkreuz auf eine Leistung von 90 l/s bzw. maximal 7.800 m³ Trinkwasser pro Tag, der Bau von vier großen Hochbehältern, die Errichtung von 9 neuen Brunnen und die Verlegung von ca. 200 km Wasserleitung.
Im Jahr 2000 wurde die Gemeinde Strem mit den Ortsteilen Strem Bergen und Sumetendorf und im Jahr 2001 die Gemeinde Rauchwart Mitglied des Wasserverbandes. Im Jahr 2002 wurde die Gemeinde Olbendorf als Mitglied aufgenommen und im Jahr 2004 die Gemeinde Heugraben. Im Jahr 2003 erfolgte die Inbetriebnahme des neu ausgebauten Wasserwerkes Krottendorf mit einer Leistung von nunmehr 25 l/s und der Zusammenschluss mit Leitungen des Wasserverbandes Südliches Burgenland I, wodurch der Austausch von Trinkwasser zwischen den Verbänden möglich wurde. In Deutsch Kaltenbrunn Bergen wurde an der Gemeindegrenze zu Rudersdorf Bergen ein Anschluss des Thermenlandverbandes hergestellt, zu dem nun ebenfalls eine Wasserlieferung möglich ist.
Seither wurden weitere Wasserleitungen in Punitz, Kukmirn, Tobaj, Großmürbisch, Heiligenbrunn, Rudersdorf, Dobersdorf, Königsdorf, Zahling und Eltendorf, Strem, Sumetendorf, Rauchwart, Olbendorf, Inzenhof und Güssing durch den Wasserverband Unteres Lafnitztal errichtet. Im Jahr 2006 erfolgte die Bohrung für einen neuen Brunnen in Dobersdorf, wo man in einer Tiefe von ca. 225 und 265 Meter fündig wurde. Im Jahr 2007 wurde mit der Errichtung einer Transportleitung vom Wasserwerk Heiligenkreuz bis nach Königsdorf, der Verlegung von Versorgungsleitungen in Heiligenkreuz i.L., in Poppendorf sowie in Güssing begonnen.

   Wasserverband Unteres Lafnitztal