WP 2.1.1.: Ressourcenerkundung: Quantitative und qualitative Erfassung von Wasserressourcen hochalpiner Gebirgsräume
Ziel ist die Erarbeitung einer übertragbaren Methodik zur Erkundung von Gebirgswasserspeichern und zur Abgrenzung räumlicher Einzugsgebiete. Die Entwicklung, Implementierung und Anwendung innovativer Messsysteme im Hochgebirge zur Erarbeitung von Methoden zur Qualitätssicherung der erfassten Messdaten sowie die Weiterentwicklung der Vernetzung von Messstellen im Hochgebirge steht im Vordergrund.
Workpackage Leiter: Dr. Ralf Benischke
WP 2.1.2.: Alpine Wasserver- und Vorsorgelogistik
Das Projekt „Alpine Wasserversorgungs- und Vorsorgemodelle“ zielt auf die Entwicklung grundsätzlicher Methoden zur Analyse, Entwicklungsprognose und Bewirtschaftung von integrierten Trinkwassersystemen im alpinen Umfeld. Unter dem Begriff integrierte Trinkwassersysteme sind Gesamtsysteme - bestehend aus Ressourcen, technische Systeme und Nutzungen - zu verstehen. Die Entwicklung der Methoden erfolgt sowohl anhand von theoretischen Überlegungen aus der Systemanalytik als auch anhand von Fallstudien.
Workpackage Leiter: Univ. Prof. Dr. Wolfgang Rauch
WP 2.1.3.: Ressourcenschutz
Die Erarbeitung einer übertragbaren Methodik zum Schutz von Gebirgswasserspeichern und deren räumlicher Einzugsgebiete sowie die Erarbeitung von Management- und Schutzkonzepten bilden die Grundlage dieses Workpackages für die Entwicklung eines qualitätsgesicherten Monitorings für Gebirgswasserspeicher inkl. Messnetzentwicklung, Datenübertragung, Archivierung und Visualisierung.
Workpackage Leiter: Dr. Ralf Benischke
WP 2.1.4.: Systemanalyse und Synthese
Das Workpackage Systemanalyse zielt auf die fachlich kohärente Abwicklung aller Projekte im Netzknoten sowie auf die Entwicklung einer allgemeinen Methodik zur Alpinen Wasserwirtschaft ab. Dabei werden die einzelnen Erkenntnisse im Rahmen der Projekte des Netzknotens zusammengeführt.
Workpackage Leiter: Univ. Prof. Dr. Wolfgang Rauch
WP 2.1.5.: Nachhaltige Bewirtschaftung des Dobratsch aus der Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse
Mit Hilfe von Vulnerabilitäts- und Risikoanalysen können gegenüber Schadstoffeinträgen besonders verletzbare Bereiche von jenen mit ausgeprägter Schutzfunktion unterschieden werden. Im Zuge von COST 620, einem Forschungsprogramm der EU, wurde ein „Europäischer Ansatz“ erarbeitet. Modifikationen zu diesem „Europäischen Ansatz“ dienen zur Anwendung in verschiedenen Karstlandschaften, wie zum Beispiel VURAAS als Methode der Vulnerabilitätskartierung im hochalpinen Raum (Vulnerability and Riskanalysis of Alpine Aquifer Systems)
Workpackage Leiter: Ing. Heinz Sternig
WP 2.1.6.: Alternativmethoden zur Bestimmung des mikrobiologischen Gütezustandes von Wasser
Eine größere Auswahl an mikrobiologischen Untersuchungsmethoden erlaubt ein differenzierteres Vorgehen bei der Gütebestimmung von Wasser und trägt insgesamt zur Erhöhung der Beurteilungssicherheit bei. Das Ziel des Projektes besteht darin, einen umfassenden Katalog von alternativen mikrobiologischen Methoden zu erstellen und deren Praxistauglichkeit zu bewerten
Workpackage Leiter: Dr. Franziska Zibuschka
WP 2.1.7.: "Microbe Immuno Bead Array" Entwicklung einer Schnellmethode zur gleichzeitigen Detektion von E. coli und EHEC aus Trink- und Badewasser
Im vorliegenden Projekt sollen die Expertisen zweier Forschungspartner im Kompetenznetzwerk Wasser gebündelt werden, um eine völlig neue mikrobiologisch-immunchemische Nachweismethode zu entwickeln, zu evaluieren und im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Wasserressourcen in experimentellen Betrieb zu nehmen. Das vorliegende Projekt ist als Bündelung der fachlichen und methodischen Kompetenz und Weiterführung zweier Kompetenznetzwerk Wasserressourcen Einzelprojekte konzipiert.
Workpackage Leiter: Univ. Doz. Mag. Dr. Arnulf Hartl
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